Aktuelles Pressemitteilung

Junge Union präsentiert eigenes Kommunalwahlprogramm und Lehrerbildungspapier


Bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr geht die Junge Union (JU) Mecklenburg-Vorpommern mit einem eigenen Kommunalwahlprogramm ins Rennen. Die Mitglieder verabschiedeten auf ihrem Landestag in Kaschow das Programm mit dem Titel „JUnge Ideen für unser Land“ sowie ein Lehrerbildungspapier.


Im Mittelpunkt der Forderungen zur Kommunalwahl stehen die Themen Infrastruktur und Mobilität. Viele Kommunal- und Kreisstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sind in einem miserablen Zustand und müssen schnellstmöglich neu gebaut oder grundhaft instandgesetzt werden. Aus diesem Grund fordert die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern ein Sofortmaßnahmen-Paket des Landes für unsere Straßen, mit deutlich steigenden Investitionsmitteln. Hiervon profitieren Bürger und Wirtschaft gleichermaßen. Auch Radwege sollen die Regionen miteinander besser verbinden. Das Radwegenetz in Mecklenburg-Vorpommern soll flächendeckend ausgebaut werden, wobei zunächst der Fokus auf den Lückenschluss gelegt werden muss. Außerdem setzt sich die JU sich für ein ÖPNV-Ticket für Schüler und Studenten ein, mit dem sie möglichst kostenfrei oder zumindest vergünstigt Bus und Bahn nutzen können.
Eine weitere zentrale Forderung ist die landesweite Beflaggung an allen öffentlichen Gebäuden der Kommunen. Neben der Deutschlandfahne, der Europaflagge sowie der Fahne Mecklenburg-Vorpommerns sind die Gebäude je nach Landesteil mit der Mecklenburg- bzw. Vorpommernfahne zu versehen, um die regionale Identität zu stärken.
Weiterhin fordern sie eine flächendeckend frei zugängliche WLAN-Hotspots in Mecklenburg-Vorpommern. Diese sollen an allen Gebäuden der Kommunen, kreisfreien Städte und der Landkreise zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzierbarkeit soll durch Kooperationen mit Vereinen oder mittels von der Europäischen Union geförderten Programme ausgelotet werden.


Zu den weiteren Punkten gehören beispielsweise flächendeckendes Betreuungs- und Schulangebot, junge Familien beim Grunderwerb unterstützen sowie Landarzt-Stipendium verlängern.
Georg Günther, neuer JU-Landesvorsitzender: „Unser Anspruch ist es, neben einer Vielzahl von Mitglieder auf den Listen der CDU zu platzieren, auch inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Ich freue mich, dass unsere Mitglieder die Ideen in den Kreisverbänden und auf unserem Landestag so aktiv und leidenschaftlich diskutiert haben. Damit setzen wir auf eine breite Legitimation. Mit 15 Zielen wollen wir unser Bundesland lebenswerter für die jüngere Generation gestalten. Dazu gehören beste Bedingungen für junge Familien, ein sicherer Arbeitsplatz und eine gut ausgebaute Infrastruktur.“


Mit dem Lehrerbildungspapier legt die JU M-V Ideen vor, die die Ausbildung zukunftsfest machen soll. Zum einen müssen die quantitativen Bestrebungen, mehr Lehrer auszubilden, auch damit einhergehen, dass die universitäre Ausbildung der Studenten durch ausreichend Fachpersonal an den beiden zuständigen Universitäten im Land gewährleistet wird. Zum anderen sieht die JU das zuständige Bildungsministerium in der Pflicht, diesen Prozess durch qualitative Veränderungen in der Lehramtsausbildung zu begleiten.
Georg Günther zum Lehrerbildungspapier: „Das Bildungsministerium muss sich schon lange fragen, ob es den richtigen Weg in Sachen Lehrerausbildung geht. Als Junge Union Mecklenburg-Vorpommern haben wir nun konkrete Forderungen zur Reformierung auf den Tisch gelegt. Jetzt ist die Bildungsministerin gefragt.“

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