JU M-V: Minister Brodkorb auf richtigen Weg – er muss ihn nur weiter gehen!

Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern begrüßt ausdrücklich die Kehrtwende der SPD in der Kultur- und Heimatpolitik. 2011 noch strich die SPD die Verankerung von Mecklenburglied und Pommernlied im Schulunterricht aus dem Koalitionsvertrag. Keine fünf Jahre später will Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) ein weitreichendes Heimatprogramm auf den Weg bringen, das Forderungen, die bereits seit 2012 Beschlusslage der Jungen Union sind, enthält. Dazu erklärt der heimatpolitische Sprecher der Jungen Union M-V, Oliver Gladrow, folgendes:

„Mit seinem Heimatprogramm hat Bildungsminister Brodkorb einen wichtigen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Kleingeistige Kritik, wie sie zum Beispiel Simone Oldenburg von den Linken verlautbart hat, hilft nicht dabei unsere Sprache, Kultur und Bräuche zu bewahren. Wir sollten jetzt aber nicht bei einem kleinen Landesförderprogramm haltmachen. Wem ernsthaft und langfristig an unserer Heimat Mecklenburg-Vorpommern gelegen ist, der sollte sich für ein Heimatgesetz starkmachen.“

In anderen Bundesländern regeln Gesetze wie das Friesisch-Gesetz oder das Sorben[Wenden]-Gesetz die Förderung von regional typischer Sprache und Kultur. Dies führt dann zu zweisprachigen Ortsschildern, sprachlich bürgernaher Verwaltung und der Förderung der wissenschaftlichen Befassung mit heimischer Kultur.

„Der Bestand heimatpolitischer Errungenschaften darf nicht von der Laufzeit eines Landesprogramms abhängen, sondern muss per Gesetz verankert werden“, macht Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der JU M-V, deutlich. Überdies wolle sich die Junge Union das Landesprogramm des Bildungsministeriums genau ansehen. „In Greifswald ein ‚Kompetenzzentrum für die Fachdidaktik des Niederdeutschen‘ einzurichten ist gut und richtig. Ebenso wichtig ist es endlich eine Professur für Niederdeutsche Sprache und Literatur an der Universität Greifswald wiederzubesetzen und somit Plattdeutsch in Forschung und Lehre langfristig zu stärken. Wenn dies nicht im Landesprogramm enthalten ist, muss zeitnah nachgebessert werden.“

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