Liskow: Landesweite Gedenkveranstaltung zum Mauerbau fehlt noch immer. Sozialistische Symbole müssen endlich verschwinden!

Am 9. November jährt sich der Tag des Mauerfalls zum 26. Mal. Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern erneuert ihre Forderung nach einem landesweiten Gedenktag zum Mauerbau und dem Verbot von DDR-Symbolen. Der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow, unterstreicht anlässlich des heutigen Jahrestages des Mauerfalls, dass es immer noch keine landesweite Gedenkveranstaltung zum Mauerbau und den daraus resultierenden Todesopfern in Mecklenburg-Vorpommern gibt.

Eine solche Gedenkveranstaltung ist von Nöten um die Erfahrungen eines Lebens in Unfreiheit an die junge Generation in unserem Land weiterzugeben und so gleichzeitig den hohen Wert von Demokratie und Freiheit zu vermitteln. Gerade die Aufarbeitung des menschenverachtenden DDR- Grenzregimes sei im Übrigen auch in Mecklenburg-Vorpommern noch längst nicht abgeschlossen.

„Am 13. August 1961 hat das DDR-Regime die innerdeutsche Grenze mit umfangreichen Sperranlagen versehen, um dadurch zu verhindern, dass die eigenen Bürger das Land verlassen können. Dieser Tag sollte für uns alle ein mahnendes Beispiel dafür sein, wie die Bürger in der ehemaligen DDR innerhalb von Stunden ihre Freiheit verloren haben. Es ist wichtig, dass wir auch heute nicht ausblenden, dass damals Unfreiheit und staatliche Unterdrückung an der Tagesordnung waren. Leider gab es auch in diesem Jahr keine landesweite Gedenkveranstaltung zu diesem Tag“, mahnt Franz-Robert Liskow an.

„Ich sehe immer noch Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) in der Pflicht, sich verstärkt für ein Verbotsverfahren zu DDR-Symbolen, die in besonderer Weise für das SED-Unrechtsregime stehen, einzusetzen. So langsam gewinnen wir den Eindruck, dass dem Ministerpräsidenten die DDR-Vergangenheit vieler Bürger in unserem Land einfach egal zu sein scheint. Anstatt abzuwarten muss Sellering endlich handeln und sich mehr für die vielen Opfer des DDR-Regimes stark machen“, führt Liskow weiter aus.

Auf ihrem Landestag im letzten Jahr sprachen sich die jungen Christdemokraten dafür aus, dass sozialistische Symbolik, wie Leninbüsten und Sowjetsterne, aus dem öffentlichen Raum verschwinden sollen.

„Sozialistische Symbolik ist kein schützenswertes Kulturgut unseres Heimatlandes. Darüber hinaus gehören Straßennamen von Grotewohl bis Thälmann der Vergangenheit an und sollten sich zumindest einer aufgeklärten Diskussion stellen müssen. Ein Fortbestehen in Beton gegossener kommunistischer Propaganda ist weder im öffentlichen Raum, noch für das Totengedenken auf Kriegsgräberstätten angemessen und sollte daher so zügig wie möglich unterbunden werden“, so Liskow abschließend.

Foto: CDU Berlin/ Dirk Reitze

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