Junge Union: Mehr deutsche Musik und besonders Schlager im Radio!

Liskow: Freiwillige Selbstverpflichtung ist gescheitert

Anlässlich der immer wiederkehrenden Berichterstattung über mehr deutschsprachige Musik im Hörfunk des Landes, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow:

„Der wachsende Anteil an verkaufter deutschsprachiger Musik muss sich endlich auch in den Programmen der Hörfunksender widerspiegeln. Im Jahr 2014 gab es in Deutschland lediglich 10 Prozent deutsche Titel unter den Top 100 Charts, 2013 waren es noch 13 Prozent, laut dem Erlanger Mediengesellschaft Music-Trace GmbH radiocharts.com. Der Rest ist fast ausschließlich englisch. Europa wächst zusammen und bekennt sich zur Mehrsprachigkeit aber andere Sprachen sind im Hörfunk kaum zu finden. 2004 empfahl der Deutsche Bundestag eine Mindestquote von 35 Prozent deutscher Musik. Dieser Wunsch nach freiwilliger Selbstverpflichtung hat jedoch nichts gebracht. Im Nachbarland Frankreich müssen seit 1994 mindestens 60 Prozent europäische Künstler im Rundfunk gespielt werden. Französische Interpreten müssen insgesamt einen Anteil von 40 Prozent bilden. In einem sprach- und kulturbewussten Land wie unserem sollte es im Grunde auch ohne gesetzlich festgelegte Quote gehen, denn Einsicht ist besser als Zwang. Ob mit gesetzlicher Quote oder mit freiwilliger Selbstverpflichtung: Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern will mehr deutsche Musik im Radio hören!“

„Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns muss sich dafür einzusetzen, dass in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, besonders beim Radioangebot des Norddeutschen Rundfunk Mecklenburg-Vorpommerns (NDR), mehr deutsche Musik, besonders deutscher Schlager, gespielt wird. Immerhin finanzieren die Hörerinnen und Hören über den Rundfunkbeitrag die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“, sagte der JU-Landeschef, Franz-Robert Liskow. Laut einer Umfrage hörten im Jahr 2013 rund 21,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre sehr gerne deutsche Schlager, so die Statista GmbH aus Hamburg.

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